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Soziale und grüne Infrastruktur

Die Bezirksregion VI (Pankow Zentrum) und Bezirksregion VIII (Pankow‐Süd) weisen im bezirklichen Infrastrukturkonzept (Konzept der sozialen und grünen Infrastruktur für den Zeitraum bis 2030) Defizite von 46,3 % bzw.

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Mehr Grün für den Kiez

Als junge Familie würden wir uns freuen, wenn es großzügige Grünflächen gibt, mit Spielplätzen und Platz zum Toben. Ein Wasserspielplatz wäre eine tolle Idee.

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Grünverbindung und Radschnellweg

Die gesamte Fläche bietet die Möglichkeit eine Grünverbindung mit aufzunehmen. Entlang der Bahntrasse könnte in Verbindung mit einem Radweg bzw. Radschnellweg eine Verbindung zwischen Bornholmer Straße und Blankenburg geschaffen werden. Der LaPro und StEP Klima sagt zu den Flächen noch nichts aus. Im zukünftigen LaPro Erholung und Freiraumnutzung und im FNP sollte daher eine Grünbindung mit aufgenommen werden. Der gegenwärtige FNP deutet durch eine Grünverbindung bis zur Maximilianstraße südwestlich und zum Feuchten Winkel/ehem. NEB‐Trasse nordöstlich an. Bei der Fachkarte Naturhaushalt / Umweltschutz wird eine sensiblere bauliche
Struktur erwartet.

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Die Bezirksregion VI (Pankow Zentrum) und Bezirksregion VIII (Pankow‐Süd) weisen im bezirklichen
Infrastrukturkonzept (Konzept der sozialen und grünen Infrastruktur für den Zeitraum bis 2030)
Defizite von 46,3 % bzw. 23,3 % an öffentlichen wohnungsnahen Grünflächen sowie ca. 50 % an
gedeckten und ca. 75 % an ungedeckten Sportflächen. Der Abbau dieser Defizite bedeutet in beiden
Planungsregionen ein zu entwickelnden Bedarf an max. 268.000 m² wohnungsnahen Grünflächen, 2.500 gedeckten Sportflächen und 19.000 m² ungedeckte Sportflächen bestehen. Der Abbau dieser Defizite ist in dem Änderungsentwurf nicht zu entdecken. Der Standort im Grenzverlauf beider
Bezirksregionen und im Zentrum des damit in etwa abgebildeten Ortsteils Pankow stellt den
optimalen Standort für den Abbau dieser Defizite dar! Es könnten bis zu 20 ha auf der Fläche des
Pankower Tores realisiert werden. Alternative Flächen gibt es in beiden Bezirksregionen meines
Wissens nicht bzw. kaum ‐ bzw. stehen der kurz‐ oder mittelfristigen Realisierung nicht zur
Verfügung. Zudem gibt es den Bedarf von Flächen für eine Bibliothek, Musikschule und
Volkshochschule. Bei der derzeitigen Plangebietsgröße sehe ich daher die gegenwärtigen
Entwicklungen nicht in der Form realisierbar. Aufgrund des erheblichen Defizits sollten in dem
Änderungsbereich mindestens 2 wenn nicht sogar 4‐6 Darstellungen für öffentliche Grünflächen
aufgenommen werden.
Zudem stellt das Wohnungsbaukonzept des Bezirks die Bestandssituation und deren Bewertung für
den Wohnungsbau am Pankower Tor wie folgt dar:
Versorgungsgrad Grundschule: ‐ (schlecht)
Versorgungsgrad Kita: ‐ (schlecht)
Versorgungsgrad Kinderspielplätze: ‐ (schlecht)
Versorgungsgrad Jugendfreizeit: ‐ (schlecht)
Versorgungsgrad wohnungsn. Grünfl.: ‐ (schlecht)
Versorgungsgrad Sportflächen: ‐ (schlecht)
Dieser Standort besitzt daher erhebliche Defizite auch für den zukünftigen Wohnungsbau (siehe
unten). Die Gestaltung der Fläche im FNP sollte daher auch diesbezüglich überdacht werden.
Die beiden Schulen sind direkt an der Bahntrasse sowie an der Autobahn platziert worden. Die
Standorte besitzen einen zu hohen Lärmkonflikt für diese Nutzung. Das bezirkliche
Infrastrukturkonzept besagt, dass es einen Bedarf an Schulplätzen gibt. Aus dem Konzept und bei der
Änderung des FNP ist nicht ersichtlich, warum die beiden Schulstandorte nicht an einem alternativen
Standort realisiert werden sollen. Alternativ schlage ich hierfür den Bereich an der Granitzstraße
mittig zwischen Dettelbacher Weg und Miltenberger Straße vor. Dieser Bereich ist ausreichend für
einen größeren Schulcampus sowie für anliegende Sportflächen. Diese Fläche hätte zudem einen
ausreichenden Abstand zur lärmemittierenden Bahntrasse. Die beiden vorgeschlagenen
Schulstandorte sind anzulehnen.
Zudem ist bei meinem FNP‐Verständnis die Darstellung eines Grundschulstandortes wie zwischen der
Mühlenstraße und der Berliner Straße falsch, da Grundschulen nicht die Intention besitzen im FNP
dargestellt zu werden. Eine Grund‐ und erst recht eine weiterführende Grundschule kann ich mir an
dem Standort nicht vorstellen. Kinder und Jugendliche brauchen attraktive Lernorte und nicht in
letzte Ecken gepresste 0815‐Gebäude.