Vorheriger Vorschlag

Streit um Gemeinschaftsschule-Standort vermeiden

Gegen die Errichtung von neuen Schulen kann kein Bürger sein - zumal der Zuzug von Familien in Pankow weiter anhält. Das ist eine erfreuliche Entwicklung.

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Nächster Vorschlag

Geothermie

Für die zweitrausend Wohnungen könnte sich die Beheizung mit einer gemeinsamen Tiefen-Geothermie-Anlage (1000 m) lohnen. Bitte prüfen!

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Neue Wohnformen

Mit diesem ganz neuen Stadtquartier bietet sich eine große Chance, auch mal etwas Anderes zu bauen als nur die althergebrachten in sich abgeschlossenen Wohnungen: z.B. gemeinschaftliche Wohnprojekte oder Mehrgenerationenhäuser mit gemeinsam genutzten Flächen, flexiblen Grundrissen usw. Pläne und Ideen dazu gibt es reichlich, und in den Städten, wo solche Objekte schon entstanden sind, sind diese enorm nachgefragt. Ich würde mir wünschen, dass die Planer in dieser Hinsicht etwas Mut zur Innovation an den Tag legen.

Kommentare

Alternative Wohnformen? Wir brauchen Platz für Familien und keine Gesellschaftsexperimente. Bedenken Sie, dass die Sozialwohnung eh Ramsch werden. Nur damit man "volksnah" ist.

Bei den angesprochenen Wohnformen geht es nicht um Hippie-Kommune-WGs für Ewigstudierende! In vielen Städten der Welt probiert man aus, wie man so bauen kann, dass Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfe und in unterschiedlichen Lebensphasen in gleichen Haus wohnen können und dabei möglichst wenig Ressourcen vergeudet werden. Die klassische Wohnung, die für Mami, Papi und ein bis zwei Kinder geplant wird, ist da nicht die beste Lösung. Senioren brauchen andere Wohnungen als Familien oder junge Berufstätige ohne Kinder. Hier ist zum Beispiel die Kalkbreite in Zürich, wo viel über solche Fragen nachgedacht wurde: https://www.kalkbreite.net/.

Jutta, ich stehe Ihren Vorschlag positiv gegenüber. Ein Mehrgenerationenhaus stellt unter anderen nur eine Möglichkeit dar, einen nachhaltigen Zusammenhalt in dieser Gesellschaft zu forcieren. Für jetztige und nachfolgende Generationen.
In meinen Augen ist solch ein Konzept (und andere Wohnformen in dieser Richtung) eine tragfähige Möglichkeit der Sozialen sowie der Generationenfrage nachzukommen. Diese impliziern selbstredent die Anmerkungen von Paul hinsichtlich der Schwerpunkte Ressourceneffizenz, -konflikte und -gerechtigkeit.

Nicht zuletzt, wäre die Durchsetzung und das Annocieren einer solch angedachten Wohnform ein starkes Signal an diese Stadt (Bürger und Politiker) und die Wirtschaft (Investoren, Bauherren, ...) alternative urbane Bebauungspläne anzugehen, Herr Krieger. Bilden Sie den Grundstein für ein immer sozialer werdendes Pankow. Damit es auch die nächsten Genarationen heißt: "Hier lass dich nieder, hier kannst du schön hausen."