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Neues Stadtquartier Pankower Tor

Planerteam: ASTOC Architects and Planners, KRAFTRAUM, BSV

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Stadtoase – Urbanität vs. Idylle

Planerteam: blocher partners (Stuttgart, Berlin), KCAP Architects & Planners (Rotterdam, Zürich, Shanghai), Karres en Brands (Hilversum), Buro Happold (Berlin), ARGUS (Berlin)


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Pankower Tor, die "grüne Mitte"

Planerteam: TCHOBAN VOSS Architekten, MACHLEIDT Städtebau + Stadtplanung, ST raum a. Landschaftsarchitekten, Freie Planungsgruppe Berlin Verkehrsplanung


Ein wichtiges Element des neu und weitgehend autofrei geplanten Stadtquartiers Pankower Tor ist die zentrale Grünfläche, die sogenannte „Grüne Mitte“. Dieser im Süden befindliche Stadtpark lädt zum gemeinsamen Verweilen ein und dient den zukünftigen als auch den ansässigen Bewohnern als Ort der Begegnung und Erholung.

Die Bewohner der angrenzenden Wohnhäuser können den Blick in den Park und das Sonnenlicht aus Richtung Süden genießen. Gleichzeitig dient die Bebauung als Barriere gegen den Geräuscheinfluss der Bahnstrecke. Die an die Bahn angrenzenden Wohnungen sind durchgesteckt und deren Aufenthaltsräume zum ruhigen Park orientiert.

Als Symbol für das Pankower Tor dient der großzügige Eingang zur Passage „Am Platz zur Berliner Straße“. Diese bauliche Situation stellt auch das Entrée zum neuen Stadtquartier dar.

Der Quartiersplatz an der Neumannstraße bildet mit der geplanten Unterführung sowohl den Kopf zur „Grünen Mitte“ als auch das Bindeglied zwischen dem südlichen und dem nördlichen Teil des Planungsgebietes.

Den Abschluss des Quartiers bildet ein urbaner Platz mit einer 3-zügigen Grundschule und direkter Anbindung an den Nahverkehr.


Um den Konzeptplan, den Lageplan und den Plan zum Stadtplatz an der Berliner Straße anzuschauen, klicken Sie auf die unten angezeigten Bilder:








Um die verschiedenen Visualisierungen des Entwurfs anzuschauen, klicken Sie auf die folgenden Bilder:





Inwiefern haben Sie das Online-Feedback der Bürger*innen vom Februar 2021 in Ihrem Entwurf aufgegriffen?

Laut Umfrage wünschen sich die Beteiligten mehr grüne Ruhezonen und Aufenthaltsflächen sowie weniger „fremd wirkende“ Hochbauten.

Neben der sonnigen, südlich gelegenen „Grünen Mitte“, welche den BewohnerInnen viel Raum für das gemeinsame Verweilen und die Erholung bietet, wurde der Panke-Trail dahingehend angepasst, dass sich entlang dieses Radschnellwegs ein beidseitiger, parkähnlicher Grünraum inklusive Biotopflächen erstreckt.

Darüber hinaus werden zwei Drittel der Dachflächen extensiv begrünt und mit Retentionsflächen ausgestattet, um den Regenwasserhaushalt zu optimieren.

Private und öffentliche Dachterrassen können als Rückzugsorte und auch gemeinschaftlich als Urban-Gardening-Flächen genutzt werden.

Der städtebauliche Bezug zum Kissingenviertel wird durch die geplante Anordnung der Blockrandbebauung gestärkt. Dabei wird die bestehende Straßenstruktur des Kissingenviertels über die neue „Grüne Mitte“ jeweils auf die Mitte der Blöcke der neu geplanten Bebauung ausgerichtet.