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Planerteam: 03 Architekten GmbH, grabner huber lipp landschaftsarchitekten, stadtplaner partnerschaft mbb

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Aktives Stadtquartier Pankow

Planerteam: Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH, Transsolar Energietechnik GmbH, Rabe Landschaften

 

Aktives Stadtquartier Pankow – ein Ort der Gemeinschaft zum Leben, Wohnen und Arbeiten

Das Konzept für das urbane Stadtquartier „Pankower Tor“ schafft einen lebendigen Ort zum Arbeiten, Wohnen und Leben und ermöglicht mit einem sozial gerechten und vielfältigem Wohnraumangebot unterschiedlichste Lebensentwürfe. Das Quartier ist als offener, grüner Stadtraum mit zahlreichen Nachbarschaftsplätzen und Parks gestaltet. Es aktiviert ein neues Stadtquartier in Pankows Mitte und verwebt sich mit seiner Nachbarschaft. Entlang der Bahnachse und den Verkehrsstraßen entstehen aus Schallschutzgründen klammerförmige Gebäude, die einen großzügigen, geschützten Landschaftsraum aufspannen. Er gliedert sich in teilöffentliche und klar dem Wohnraum zugeordnete Fläche zum Gärtnern, spielen, Sport treiben und zur Erholung. Eine grüne Promenade verbindet die Nachbarschaften miteinander. Entlang des Kissinger Boulevards sind Mobility Hubs, Kitas, Werkstätten, Ateliers und Ladenlokale angeordnet. Ziel ist es, die neuen Gebäude klimaneutral zu betreiben. Über dachintegrierte Photovoltaikanlagen wird erneuerbarer Strom für das gemeinsame Netz erzeugt. Zudem sind sämtliche Dachflächen begrünt und haben so gemeinsam mit den grünen Oasen in den Höfen und den Biotopflächen im Eidechsenland einen positiven Effekt auf das Mikroklima und die Vielfalt an Tierarten am Standort.

Um den Konzeptplan und die Visualisierungen des Entwurfs anzuschauen, klicken Sie auf die unten angezeigten Bilder:






Was gefällt Ihnen an diesem städtebaulichen Ansatz? Wo sehen Sie Verbesserungsbedarf, woran sollten die Planer*innen noch arbeiten und warum?

Kommentare

Kein größerer Platz, der zum verweilen einlädt. Ein nach außen abwesend wirkendes Quartier.

Vorweg: Die (zumindest versprochene!) Klimaneutralität des Entwurfs besticht. Eher peinlich ist, dass diese in heutiger Zeit nicht Teil der Grundsatzvereinbarung/des Rahmenplanes ist!
Auch mich stößt die monotone Blockbauweise dieses Entwurfs eher ab, denn Blöcke bleiben es, wie auch immer sie beworben werden. Dass die Grünflächen innerhalb der Quader so vielfältig genutzt werden können wie versprochen (Gärten?!), ist wohl eher zweifelhaft. Erfahrunggemäß wird irgendein unterqualifizierter GaLa-Bau die pflegeleichten Standartpflanzen jährlich zurechtstutzen. Vielleicht wird dort mal jemand kicken, solange die Nachbarn sich nicht beschweren, vielleicht ein Kind am Klettergerüst baumeln, aber privat ist man dort nicht. Anwohner von inner- und außerhalb des Geländes, vor allem aber Flora und Fauna würden von einem ins Konzept integrierten Park wesentlich mehr profitieren.
"Eidechsen haben Vorfahrt" - direkt neben dem Panketrail?! Wer kommt denn auf sowas?

Die Kollegen des Architektenbüros haben sich wirklich ins Zeug gelegt. Der Entwurf ist gelungen.
Da sie aber nur die Vorgaben des Auftraggebers erfüllen können, kann ich sie gar nicht kritisieren.
Ich werde direkt daneben wohnen und mir graust vor der Höhe der Bebauung. Wer hat das genehmigt? Was für eine dichte hohe Bebauung schrecklich. Das kann mir keiner erzählen dass das nicht brütend heiss wird in den Häusern und in der Umgegend. Und wir armen Anwohner haben eine Frischluftschneise weniger.

Liebe Planer,
leider haben Sie mit Ihrer Planung eines der Biodiversitätsziele der Stadt Berlin verletzt - Berlins letzte Population der Kreuzkröte wohnt genau da, wo Sie nun Häuser planen. Nur 5 ha würden den Tieren helfen, Berliner zu bleiben und als streng geschützte FFH-Art ist Berlin besonders zu ihrem Schutz verpflichtet...zumal gerade erst Klage gegen Deutschland aufgrund unzureichender Umsetzung der FFH-Richtlinie verklagt wurde. Warum hört man den NABU nicht an? Diese haben bereits vor Jahren Ideen präsentiert um Neubau UND Amphibien zu ermöglichen. Wo bleibt das "Grün" in Rot-Rot-Grün?

Auch hier sind die Gebäude am Brückenbereich zu hoch - und die Gebäude sind charakterlos; Grünflächen kommen auch zu kurz.

Die Trennung von öffentlichen und nicht-öffentlichen Räumen ist viel zu uneindeutig. Auch sonst ein ziemlich einfallsloses Konezpt.

Gefällt nicht so gut von der Aufteilung. Schade, dass die Grünfläche von den Neubauten umschlossen sein soll. Da haben dann alle von außerhalb wenig davon. Solarpanel sind ok, aber auch nichts besonderes. Das Ortsklima wäre deutlich besser, wenn es einen zusammenhängenden Park für alle Pankower geben würde und die Bebauung trotzdem locker ist. Das hat Pankow bisher jedenfalls ausgemacht.

Das vorgestellte Werbevideo fällt in erster Linie durch all jene Dinge auf, die nicht genannt werden. Und wenn man der Eingangsfrage "was gefällt am städtebaulichen Ansatz" wörtlich nimmt, dann muß man ehrlicherweise "NICHTS" antworten, städtebauliche Ansätze werden nämlich gar nicht erst gezeigt oder genannt, wie verbindet denn der vorgestellte Entwurf die einzelnen Teile Pankows? Entschuldigung: "Vorfahrt für Eidechsen " wird genannt - und was ist mit den Menschen? Bewohner? Durchfahrende? Anbindung, Parkplätze, Verkehrsströme mit und ohne Auto - der ganze Entwurf wird eher wie ein Sperriegel zur bestehenden Struktur, als denn wie eine Ergänzung. Er könnte auch auf jede andere Restfläche gestellt werden ohne das es auffiele!

Das Konzept geht nicht auf die schwierige Verkehrssituation am S+U Bhf Pankow ein. Das wirkliche "Tor" des gesamten Projektes und damit der Dreh-und Angelpunkt für jede Idee - komplett vernachlässigt und damit aus meiner Sicht unbrauchbar.

Auch über eine Unterführung im Bereich Mendeldtrasse oder Klaustalerstrasse sollte unbedingr mit einbezogen werden. Damit die Fussgänger und Radfahrer auch Zugang von diesem Viertel zum neuen Pankower Tor.

Auch über eine Unterführung im Bereich Mendeldtrasse oder Klaustalerstrasse sollte unbedingt mit einbezogen werden. Damit die Fussgänger und Radfahrer auch Zugang von diesem Viertel zum neuen Pankower Tor.

Folgende zusätzliche allgemeine Möglichkeiten fehlen, die bei allen Vorschlägen :
- kleiner Hügel:
Es wird bei der Bauerei sicher viel Erdbewegungen und dabei überschüssige Erde geben. Bei dieser Gelegenheit könnte diese Erde zu einem oder besser sogar mehreren kleinen Hügeln mit unterschiedlich steilen "Hängen" im ohnehin vorgesehenem Grünbereich zusammen geschoben werden. Ein kleiner Berg trägt zur Abwechslung bei, wird zu einem besonderen Freizeitpunkt und dient im Winter als kleiner Rodelberg. Da unsere hiesige Gegend absolut flach ist, bringt bereits ein kleiner Hügel große Abwechslung, wie die Minihügel z.B. im Brosepark oder auf dem Andreas-Hofer-Platz zeigen.
- weitere Bahnquerung:
Zwischen der vorgesehenen Querung der Stettinger Bahn Höhe Hadlichstr. sollte es noch eine weitere Querung in Höhe der Tankstelle Damerowstr. geben, da der Abstand bis zur Autobahnbrücke zu groß ist. Wichtig: bei beiden Querungen mit einer Fußgänger- / Fahrrad-Durchbindung zur Granitzstr.
- zusätzliche U-Bahn-Eingänge:
Am U-Bhf. Pankow sollte es auf der östlichen Berliner Str.-Seite ebenfalls U-Zugänge geben, um die Kreuzung unterqueren zu können. Weiterhin einen breiteren Bürgersteig auf der östlichen Seite.
- optisch ansprechende Brücke über Berliner Str.:
Die Brücke für den Radweg "Panke-Trail" am Bahnhof Pankow lieg an exponierter Stelle, dem Eingangstor zum neuen Gebiet. Daher darf sie keinesfalls nur ein "schnöder" Zweckbau sein, sondern muß sich diesem Blickfang auch optisch stellen mit einer außergewöhnlichen Architektur.

Sehr schöne offene Bebauung und für alle begehbare Bebauung.

Der Autoverkehr muss in das Projekt integriert werden und ausreichend Parkplätze sollten unbedingt vorhanden sein. Auch an ausreichend Abstellplätze für Paketboten sollte gedacht werden. In den angrenzenden Straßen fehlen schon heute die benötigten Parkplätze. Berlin ist nicht autofrei und wird es auch in 30 Jahren nicht sein.

Auch über eine Unterführung bzw. Überführung im Bereich Mendelstrasse oder Klaustaler Strasse sollte unbedingt nachgedacht und einbezogen werden, damit die Fussgänger und Radfahrer auch Zugang von diesem Viertel zum neuen Pankower Tor hätten.

An sich gut, dass es einen Weg durch das neue Viertel gibt, aber er wirkt nicht wirklich öffentlich wie im Entwurf ASTOC. Das Viertel wirkt in sich geschlossen, nicht organisch mit dem umliegenden Gebiet verbunden. Die Gebäude wirken wie Riegel, mir fehlt die Abwechslung (auch wenn die genaue Ausgestaltung natürlich noch nicht vorliegt).

Liebes Team,

zuerst vielen Dank für die vielen Entwürfe zum Pankower Tor mit Hilfe von Computerprogramm zu gestalten und in Modellen zu veranschaulichen.

Jeder Entwurf hat etwas, was meiner Meinung nach in die Endplanung eingehen kann.

 Im Moment sehe ich Veränderungs/Verbesserungswünsche, dass ich sagen würde, top dann werde ich mich wohlfühlen als UrPankowerin. Da gehe ich hin, nehme meine Gäste mit und zeige, was das für ein schönes Wohnviertel geworden ist. Hier sind 2000 Wohnungen und das sind ca.4000 Pankower*innen.

Ich schließe mich der Analyse von www.radpankow.de/2021/02/16/pankower-tor-als-vorbild-fuer-die-verkehrswe... von Netzwerk Fahrradfreundliches Pankow an.

Mich beschäftigen die Entwürfe und Lektüren zum Projekt Pankower Tor, gewaltige Fläche ähnlich 25 Fußballfeldern,  länger als eine Woche. U.a. bin ich Pankow insbesondere das Kissingenviertel mit dem Fahrrad mehrmals abgefahren/abgelaufen und habe mir die Ausdehnung der Brache von der Heinersdorfer Auffahrt aus angeschaut. 

Ja, klar die Klimakatastrophe steht zentral vor uns und menschengemacht Pandemien werden erwartet. Das greift in die Zukunftsplanung von Stadt ein. Es ist komplex und kann nur gemeinschaftlich gehört werden. Ja, es braucht viele viele Perspektiven, denn die Prozesse sind sehr weitgehend.

Im Kissingenviertel gibt es viele schöne gute Lösungen, nämlich Rundungen, weniger Eckigkeit dadurch, Vorgärten, eine freundliche Lösung von Nähe und Distanz der Häuser/Bewohner und Zwischenräume, leicht geschwungene Strassenführungen. Es gibt 3 und 4 Geschosser in der Mehrzahl. Die Höhe der Häuser sind keine Übermacht der physischen Wahrnehmung. Das sind viele gute Vorraussetzungen für Wohnen mit Licht, Platz, Luft und Bezahlbarkeit.

Ich möchte meine Wünsche/Anregungen hier zum Forum mitteilen, um die Wahrnehmung aus der Sicht einer UrPankowerin zu sensibilisieren und zu bedenken anzuregen. Dazu wähle ich die Form der Aufzählung.

1. Konsequente klimaneutrale Baustoffe, die sowohl kreislauffähig als auch regional zur       Verfügung stehen, klimanotwendiges forschungsgestütztes Bauen in den Zeiten der Klimakathastrophe,

1.a Eigenernergieerzeugung und Nachhaltigkeit aller Installationen der Energiegewinnung,

2. Einbinden von Künstlern, Bildender Künstler*innen und Tänzer*innen, Soziolog*innen und      Energetiker:innen in der Schlußplanung, um Beliebigkeit der Baukörpergestaltung entgegenzusetzen,  was der Computer nicht hergibt; gegen die Vereinheitlichung von Architektur durch typenbauähnliche, industrieformgerechte Ausgestaltung von Wohnlandschaft, Dach-und Fassadenbegrünung ist eine gute Sache Stadt als Natur zu denken und zu konzipieren,

    #Künstler machen Häuser und Architektur noch ein bischen besonders! Das ist mir wichtig!!

2.a Umsetzung der "Anweisung Bau des Landes Berlin" bzgl.Kunst am Bau im öffentlichen          Raum,

3.   Wieso Verdichtung?  Baut die Häuser wie auf einer Wiese, denkt an Orte wie Neuendorf auf der Insel Hiddensee,

4. Erhaltung größtmöglicher zusammenhängender Grünflächen, Holzgestaltung von          Spielplätzen für Kinder und Jugendliche, inkludierte Ruheräume für die ältere Generation und Wasserspiele und Tiergehege, urban Gardening, Outdoor Sportanlagen, schattige kleine Berglandschaft mit Wasserläufen,

5.Konsequente #NOAuto Zone im inneren Bereich (An-und Abtransporte: privat oder geschäftliche, dies ggf.unterirrdisch im Zusammenhang mit Parken in der Tiefgarage),

6. Keine Punkthäuser im Kontext mit dem Kissingenviertel, weil Pankow seinen Charakter keinesfalls verlieren darf durch diese Fremdkörpergestaltung im Kontext mit der Nähe Bürgerpark und Schloßpark, Amalienpark, Majakowski Ring usw., hier gibt es viele denkmalgeschützte Ensembles, auch das Kissingenviertel, deren ästhetischer Bestand nicht überwältigt werden darf, durch Höhe und Wuchtigkeit einer neuen Wohnlandschaft,

7. Konsequente lebensfreundliche kreative Gestaltung von Fassaden mit verschiedenen Handschriften verschiedener Architekten, die sich verknüpfen zu warm gestalteten Ensemblen, beispielgebend der Görlitzer Untermarkt mit seinen architektonischen Handschriften: ein Magnet und einladend zu verweilen, da sitzt/steht man gern.

8. Die nachwachsende Generation wird bewußter mobil sein, beispielgebend mit Carsharing, Fahrrad und Fahrradtransportern, ÖPNV. Dazu braucht es keine 1250 Parplätze (incl.400/450 Stellplätze vor dem Möbelkaufhaus und totale Versiegelung und Flächenungerechtigkeit),

9. Für 4000+ Pankower wünsche ich mir ein Hallenbad (öffentlich und therapeutisch nutzbar), z.B. in einer Souterrainkonzeption,

10. Eideksenland finde ich gut,

11. Falls Durchbrüche von Gebäuden als fußläufige Verbindungspunkte einer Strecke von A nach B zu nutzen sind, dann bitte mit offener Höhe, ähnlich einem großen Tor in eine Stadt, muss nicht gleich Berliner Brandenburger Tor sein. Heute gibt es viele Menschen über 2m von Wuchs.

12. Keine Spielplätze aus Beton, Strahl und Plaste( siehe 4.). Hier wollen Stadtkinder und Generationen natürliches Material ästhetisch von Holzhandwerkern und Spielzeugbauern Erdachtes bespielen. Das schafft natürlich anmutende Erfahrungen und diese sind nachhaltig. Stellt einen Träcker auf, ähnlich wie in Bremen Nähe Bremer Theater,

13. Bürohäuser/Bürozeilen werden kaum noch gebraucht. Es gibt Homoffice, gewerbebetriebene Stätten für temporäre Büro-und Versammlungsnutzung, in Pankow beispielgebend Pappelallee und ebenso der Handel ändert jetzt schon sein Gesicht durch Direktversand von vernetzten Bauernhöfen von Lebensmittelprodukten und anderen innovativem Handel, der in seinen neuen Ausprägungen sich gerade anbahnt. Plant besser einen Platz, an dem Händler Markt betreiben. Das schafft Kommunikation, ein warmes Wohnklima und Identität. Auch eine Musikhalle und ein Jugendclub werden nützlich sein, sich gut zu fühlen. Gebraucht wird ggf.ein Ärztehaus, bei 4000+ Bewohnern.

14. Ich wünsche mir von den Planern mehr Mut mal um die Ecke zu denken und andere Wege zu gehen,  nicht der Geldschraube und den Computerprogrammen dogmatisch zu folgen. Geld ist genug da, das habe ich durch Covid gelernt.

Vielen lieben Dank für die Geduld, meinen Aufzählungen nachzuspüren und sich anregen zu lassen.

Sonja Hartmann 

K E I N A N S P R U C H A U F V O L L S T Ä N D I G K E I T :-)

Moderationskommentar

Liebe Frau Hartmann,

danke für Ihren Beitrag. Wir laden Sie herzlich dazu ein, beim heutigen digitalem Bürgerforum von 18 - 20 Uhr teilzunehmen, wo Sie Ihre Anmerkungen den Planerteams direkt stellen können. Weitere Informationen zum Forum finden Sie hier: https://www.pankower-tor.de/event-informationen#href=%2Fnode%2F1194&cont...

Darüber hinaus haben wir Ihren zweiten Beitrag unter diesem Dialogthema aufgrund von Dopplung gesperrt (siehe Dialogregeln, Regel Nr. 4). Wir bitten Sie in Zukunft darauf zu achten, keine inhaltsgleichen Beiträge mehrfach zu veröffentlichen.

Herzliche Grüße

Moderation AA

So wie es aussieht, ist über die gesamte Länge des Pankower Tors NUR EINE Nord-/Süd-Verbindung in Form einer UNTERFÜHRUNG (in Höhe Hadlichstraße) geplant.
Die Berliner Straße am S- und U-Bahnhof Pankow ist jetzt schon ein stressiges Nadelöhr. Wenn noch mehr Menschen in Pankow wohnen (z.B. auch durch das Pankower Tor), wird sich das noch verstärken.
Nord und Süd müssen besser miteinander verbunden werden. Der Bezug zur nördlichen Umgebung fehlt.
Für eine Aufwertung dieses Pankower Gebietes, auch für die bereits ansässigen Bewohner, unerlässlich ist eine Verbindung MITTIG zwischen S-und U-Bahnhof Pankow und S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf. Am besten zu erreichen wäre das durch eine BRÜCKE, zum Beispiel in Höhe der Mendelstraße.
Unterführungen sind nicht fußgänger- und radfahrerfreundlich. Ein Übergang in Form einer Brücke würde den Verkehr zu Fuß oder mit Rad fördern und die vom Verkehr überfüllte Berliner Straße entlasten.
Ein Stadtquartier kann nur im Zusammenwirken mit der bestehenden Bebauung funktionieren.

Beim Entwurf gefällt die Öffnung und Durchwegung der Innenhöfe. Der Ansatz von klimaneutralen Häusern ist zudem toll.

Leider wird auf dem ersten Blick nicht die Ausgestaltung der autoarmen Erschließung wie auch weitere Radwegeverbindung über den Panketrail hinaus deutlich.

Ich finde auf den Plänen keine Bibliothek. Der Kiez kann dringend eine neue Bibliothek gebrauchen!

Dieser Entwurf ist sehr langweilig. Die Häuser stehen als Solitär rum und integrieren sich nicht. So etwas kann man überall am Stadtrand bauen, aber nicht in Pankow City.

Die Gebäude stehen sehr locker aufgereiht, das macht weniger den Eindruck einer städtischen Struktur als einer offenen Vorortsiedlung mit wenig Aufenthaltsqualität für Besucher. Durchquerung Teil C ist der Grünraum, der dadurch sehr verteilt ist. Ökologische Qualität unklar. Ansonsten deutliches Bemühen um Nachhaltigkeit.

Der leitende umweltfreundliche Gedanke besticht, aber die sehr großen offenen Wohnblöcke geben den Bewohnern keine Geborgenheit. Hier finde ich die Anlehnung an dem Konzept der Berliner Höfen der anderen Entwürfe schöner. Die Idee des durchgehenden Kissingen "Boulevard" mit Werkstätten, Läden und anderen öffentlichen Einrichtungen finde ich gut.

Schönes offenes Konzept mit viel Raum zum gemeinsamen Gestalten der Bewohner und Nachbarschaft. Schön, dass Solaranlagen mitgedacht wurden und die Dachterassen genutzt werden kann - so werden diese sinnvoll genutzt.

Die Architekten dieses Plans sind die einzigen die auf den Umweltschutz und die Klimaneutrale Bebauung am Pankower Tor eingehen. Die offenen Flächen tragen zu einer größeren grünen Parklandschaft bei und zu einer Verbindung im Viertel. Vor allem Kinder können davon profitieren da es es Verbindung zu den Nachbarskindern im gleichen Alter schafft. Leider ist die Aufarbeitung des Beitrages sehr eintönig und gibt wenig Anhaltspunkte zur Vorstellung. Es ist schwer sich hineinzudenken in die Abbildungen die die Umgebung auszublenden scheinen. Die Textur der Fassade, das eingliedern in die Umgebung die Ausarbeitung der Park struckturen also die Anregung zum Detail ist wichtig. Auch denke ich das man aus dem kilmaneutralen Vorkehrungen noch mehr raus holen könnte. Sonst bis jetzt am Ansprechendsten durch die offense Strucktur.

Hi, ich bin Anwohnerin im Kissingenkiez und finde es wichtig, dass auf der Brache ein klug geplantes, nachhaltiges und ansehnliches Viertel entsteht. Dass dieses Konzept großen Wert auf die Photovoltaik legt ist prinzipiell ein guter Ansatz, den es auf jeden Fall umzusetzen gilt! hier wurde modern und nah am Bedarf eines Großstädtischen Quartiers gedacht. Auch Ladestationen für Elektomobilität gehören an dieser Stelle dazu.
Die Häuser in Klammern zu arrangieren finde ich nachvollziehbar und im Sinne der Lärmregulierung nicht schlecht, allerdings fehlt mir die konkrete Planung für private und öffentliche grüne Plätze. Urban Gardening ist ein großes Thema - gut dass hier mitgedacht wird - aber auch Liegewiesen, ein Hundepark oder ein Skateplatz wären angebracht, wie genau soll sich das in den Höfen verteilen? Ganz wichtg ist an dieser Stelle auf die Unterführung der Bahntrasse gen Norden! wer besonders nachhaltig / fußgängerfreundlich sein will könnte sogar 2 Unterführungen zur Hadlichstraße sowie zur Klausthaler planen.
Außerdem stellt sich mir die Frage wie die Wohnräume gestaltet werden. Wie hoch sind die Geschosse geplant? In Anlehnung an den Kissingenkiez 3-4geschossig, im Sinne der Wohnungsknappheit könnte ich auch bis zu 6geschossige Gebäude rechtfertigen, mehr aber nicht! Es ist ein wichtiger Charakterzug Berlin ist es, nach Nordosten aus der Stadt zu gucken und nichts ist höher als die Kirchtürme, das soll auch bitte so bleiben! Eine weitere Frage ist die nach Balkonen, man könnte sehr schön mit der Ost-West Ausrichtung arbeiten, hinter dem Bahngebäude geht die Sonne, am Sbahnhof Pankow geht sie unter. wenn man an den Seiten des Areals eher niedrige Häuser baut, und dahinter eine Reihe Höhere, könnte man die Weite der Brache optisch für das neue Quatier nutzen, sodass die dort lebenden Menschen sich daran erfreuen.

Der Entwurf zeigt einen zu einfachen Städtebau. Ein urbanes Quartier sieht anders aus. Raumwirkung erscheint nicht gut durchdacht (öffentlich/halböffentlich). Wenig Highlights. Die Tram wurde vergessen. Quartiersplätze zur Granitzstraße wirken gelungen. Im Ortsteil gibt es Defizite bei der sozialen Infrastruktur. Der Ausgleich dieses Defizits fehlt.

Die verwinkelten Ecken schaffen keinen schönen Raum.

Auch, wenn der Entwurf eine Vernetzung vorgaukelt, schafft er hingegen nur eine diffuse Abfolge loser Hofstrukturen, die sich zudem überhaupt nicht in die umgebende Bebauung einfügen. Der Entwurf schwächt das Zusammenspiel von Kissingenviertel und Damerowstraße, anstatt es zu stärken. Die mangelnden Hochpunkte lassen den Entwurf vollends verschwimmen.

Hier wird die Stadt nur aufgefüllt. Es werden keine qualitativen Stadträume erstellt, nur irgendwelche Innenhöfe, die an schlimmste Ghetto-Bausünden wie das märkische Viertel erinnern. Keine Verzahnung mit dem Bestand, keine Belebung des Stadtraumes.

Eine klare Orientierung/Ausrichtung der inneren Punktbauten, die an den Enden der aufgelockerten Blockstrukturen vorgesehen sind, dürfte den Bewohnern schwer fallen. Diese Endstücke befinden sich im Bereich der privaten Seite (Schlafräume/Wohnzimmer) der Äußeren Blockbebauung. Selbst sind sie jedoch einsehbar aus allen Richtungen und finden keine Orientierung zur Straße als Öffentlichkeit. Ein klares Zugehörigkeitsgefühl der Bewohner dürfte besonders in diesen mittigen Gebäuden schwierig werden

Die Idee von Zukunftsgerechtem Bauen und die Vernetzung von baulicher- und ökologischer Struktur, gefällt mir. Für mich wirkt die Nutzung der Photovoltaikanlagen und auch die Begrünung auf den Dächern effizient. Trotzdem finde ich sind die Gebäude zu klobig und einfach als das sie in diese Grüne Anlage hineinpassen würden. Zudem hätte die Wegführung noch genauer beschrieben werden können. Die kleineren Gebäude in der Mitte nehmen den Grünflächen viel Platz, was ich schade finde, da die Idee mit den klammerförmigen Gebäuden gut gelungen finde und sie als guter Lärmschutz, aber generell auch als geschützter Bereich für bspw. Kinder zum Spielen funktionieren könnten.

Mir gefällt die Idee der Solarenergie. Ich finde eine begrünte Dachterasse vorallem in einer Großstatt sehr angenehm.

Es gibt keinen Platz für einen Park oder ähnliches. Nur Häuser. Nichts schönes nur Häuser und Höfe, wo viele sich nicht trauen in die Höfe zugehen.

Ich finde den Ansatz, die Gebäude klimaneutral zu bauen, zwar sehr gelungen, aber alles andere an diesem Entwurf enttäuscht: monotone Wohnblöcke, die so gar nicht zum sonstigen Pankower Umland passen, einfallslose Wegeführung, keinerlei große & offene & verbindende Grünflächen (wofür Pankow nicht nur von den Pankower so beliebt ist)... Es sieht aus, wie Klein Mahrzahn in die Mitte von Pankow verpflanzt... Kurzum, das ganze Gebiet ist für Pankow nicht identitätsstiftend, auch kein Vorzeigeprojekt oder gar innovativ. Einer der schlechtesten Entwürfe von den sechsen.

und lieblos wirkt der Entwurf. Wichtig ist aber der Gedanke der Ökologie.

Ihr Modell enthält einige interessante und gut durchdachte Ansätze, wie die Stromversorgung durch die Nutzung der Dachfläche des Möbelhauses. Dieser Ansatz könnte zudem in die anderen Modelle intigriert werden. Die Sichteinbindung zu den umliegenden Straßen und der sparsame, jedoch lärmschützend angelegte Wohnraum lässt eine zusammenhängende, geschütze Grünfläche zu. Dies ist ein eindeutiger Vorteil Ihres Modells, gegenüber den Anderen hier präsentierten. Jedoch könnte an einigen versiegelten Flächen gespart und die Plätze etwas freiräumiger und verkehrsarmer angelegt werden, sodass sie ebenfalls zum Zweck der Erholung genutzt werden können.

Der Entwurf ist ideenlos. Waren die Planer jemals vor Ort um die Besonderheiten des Areals zu erfassen?

Der ganze Bereich enzerfällt in zwei Teile, jeweils ohne attraktive öffentliche Gestaltung

Die klimaneutrale Realisierung erhält in diesem Konzept den Stellenwert, den dieses Thema verdient. Eine vernetzte Energieversorgung im Quartier mit möglichst viel vor-Ort erzeugter Solarenergie ist der richtige Ansatz. Auch die Idee der nach innen offenen Wohnblockstruktur, die einen grünen Korridor ergibt gefällt mir. Im westlichen, eher gewerblichen Teil, wirkt der Entwurf dagegen etwas unentschieden und ohne klaren Fokus.

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